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Mögen deine Augen leuchten / Schafi-Neya Braumüller

Artikel-Nr.
114782
wenige verfügbar
CHF 30.90
ISBN 978-3-9910-0177-5
Verlag Braumüller
Autor Schafi-Neya, Bita
Seiten 200 S.
Erscheinungsjahr 2016
Einband Fester Einband

Ein Land mit Repressionen, hoher Arbeitslosigkeit und Kontrollen durch Sittenwächter einerseits, erwachender Lebenslust und einem relativ gut funktionierenden Alltag andererseits. Mindestens einmal im Jahr fährt Bita Schafi-Neya in ihre "zweite Heimat". Sie besitzt sowohl die deutsche als auch die iranische Staatsbürgerschaft und hat im vergangenen Jahr vier Monate im Iran verbracht. Während ihrer Aufenthalte hat sie sich ein Bild vom heutigen Iran gemacht. Selten wird in den Medien positiv über den Iran berichtet: Es geht um Begriffe wie Atomkonflikt, totalitäres Regime, fundamentalistischer Mullahstaat, Israelkonflikt. In ihrem Buch macht die Autorin deutlich, dass Iran anders ist: Sie ist zwischen beiden Kulturen aufgewachsen und erzählt von der Gastfreundschaft der Iraner, von Persisch Neujahr und Haft-Sin,von Tarouf - iranischen Höflichkeitsfloskeln - und von ihren Touren durch glitzernde Salzwüsten und blühende Gärten. Und sie gewährt uns Einblicke in das Privatleben junger Iraner. Sie war zu Gast auf einer illegalen Geburtstagsparty und hat einen der größten Schönheitssalons von Teheran besucht. Während die Mullahs versuchen, das Land zu regieren, nehmen die Jugendlichen sich ihre Freiheit. Sie surfen im Internet, verliebte Pärchen schlendern Hand in Hand durch die Parks und die Frauen sind - trotz Kopftuchzwang - selbstbewusster denn je. Auch auf die jüngere Geschichte des Irans, den Kurs des neuen Präsidenten Rohani, die Einigung in der Atompolitik und die aktuellen Terroranschläge wirft diese Reportage ein neues Licht.

Die Deutsch-Iranerin Bita Schafi-Neya studierte Iranistik und arbeitet seit 25 Jahren als Journalistin. In Hamburg aufgewachsen kam sie der Liebe wegen nach Braunschweig, wo sie bis heute als freie Journalistin überwiegend für den NDR arbeitet und eine Reihe von Features für den WDR, Deutschlandfunk und RBB produziert. Außerdem schreibt sie für mehrere Zeitungen. Im April 2012 hat sie beim staatlichen Sender IRIB in Teheran gearbeitet - später von Deutschland aus. Sie hat unter anderem Umfragen in den großen Parks von Teheran gemacht, Beiträge über die Deutsche Kirche und das Deutsche Spracheninstitut.

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