Kaufberatung

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Schlafsack - Wärmeabstufung

Rund um den Schlafsack

Füsschen-System für den richtigen Schuhkauf

Rucksack-Tragsysteme

Schlafsack – Wärmeabstufung

Um dem Endverbraucher Klarheit bei den Temperaturangaben von Schlafsäcken zu schaffen, wurde eine Schlafsacknorm entwickelt, nach der alle Anbieter ihre Schlafsäcke auszeichnen müssen:

Komforttemperatur: Der Wert für eine "Standard-Frau" (25 Jahre, 60kg, 1,60m), die gerade noch nicht friert.

Grenztemperatur: Der Wert für einen "Standard-Mann" (25 Jahre, 70kg, 1,73m), der gerade noch nicht friert.

Extremtemperatur: Der Wert für eine "Standard-Frau" unter starker Kältebelastung - mit dem Risiko der Unterkühlung.

Diese Werte sind Durchschnittswerte! Faktoren wie beispielsweise feuchte Kleidung oder extreme Anstrengung tagsüber führen in der Nacht schneller zu einem Kältegefühl.

Unsere Schlafsäcke sind jeweils mit den Grenztemperaturen ausgezeichnet. Wir empfehlen Frauen und denen, die schnell frieren, bei Unsicherheit sich für das nächstwärmere Modell zu entscheiden oder ergänzend noch einen Innenschlafsack zu verwenden.

Rund um den Schlafsack

Der Schlafsack sorgt für Wärme und Wohlbefinden

Wärmeleistung, Packmass, Gewicht, sind die drei entscheidenden Punkte. Bei jedem hajk Schlafsack sind Wärmeleistung und Gewicht angegeben.

Die Form

Aufgrund der drei entscheidenden Kriterien Wärmeleistung, Packmass, Gewicht, liegt die Rechteck-Form gegenüber der Mumien-Form im Hintertreffen. Nach dem Motto: nur soviel Material wie nötig, ist die Mumie der ideale Schnitt. Der Fussteil ist rasch aufgewärmt und verhindert kalte Füsse. Der verbreiterte Schulterteil gewährt uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Zwei Mumienschlafsäcke können auch aneinander gekoppelt werden. Dafür sind Schlafsäcke mit einem rechts-, respektive linksseitig angebrachten Reissverschluss notwendig (bei Bestellung angeben).

Die Füllung

Grundsätzlich geht es darum, in einer Schlafsackfüllung möglichst viel Luft in möglichst vielen kleinen Kammern einzubinden. Je höher das Volumen der eingebundenen Luft, desto besser der Isolationswert und desto wärmer der Schlafsack. Um die Luft einzubinden, gibt es zwei bekannte Materialien: Daune und Kunstfaser.

Daunen

stammen von ausgewachsenen Wasservögeln. Ihr Gefieder besteht aus Daunen und Federn. Eine gute Daunenfüllung hat einen Gewichtsanteil von 80% Daunen und 20% Federn. Diese geringe Menge Federn wird benötigt, um die Daune zu stützen und somit die Füllkraft zu erreichen. Die Füllkraft und die damit verbundene Isolationsfähigkeit hochwertiger Daune wird bis heute von keinem anderen Material erreicht. Grösster Feind - Nässe: Nasse Daune verliert praktisch die ganze Isolierfähigkeit. Einmal nass geworden, braucht die Daune mehrere Tage, um wieder zu trocknen. Auf Auslandreisen in feuchtem Klima, wo sich die Daune überhaupt nicht mehr erholen kann, besteht die Gefahr, dass die Füllung vermodert.

Kunstfasern

bestehen aus Polyester. Die synthetische Faser hat in den letzten Jahren eine rasante technische Entwicklung durchgemacht. Warm, nässeunempfindlich, mit kurzer Trockenzeit und pflegeleicht sind Synthetik-Schlafsäcke optimal geeignet für Zeltlager, Übernachtungen unter freiem Himmel, Schnee-Iglus oder in Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Alle hajk Schlafsäcke sind mit der hochwertigen GLT-Synthetikfaser ausgerüstet. Diese Faser weist einen extrem hohen Hohlheitsgrad auf. Das spezifische Gewicht wird dadurch drastisch verringert. Die Faser ist speziell beschichtet, was die Reibung zwischen den einzelnen Fäserchen stark reduziert. Dadurch fühlt sich der Schlafsack bauschig weich und sympathisch an. Die Füllung ist absolut geruchlos und verursacht keine Hautreizungen. Die GLT-Faser nimmt keine Feuchtigkeit auf. Auch wenn der Schlafsack nass wird, behält er einen Grossteil der Wärmeleistung. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist auch der relativ günstige Preis. Kunstfaser-Schlafsäcke kosten rund ein Drittel weniger als entsprechende Daunenmodelle.

Aussenstoff

Er soll möglichst winddicht und wasserabweisend sein, ohne die Atmungsfähigkeit des Körpers zu beeinträchtigen. Als Aussenmaterial werden fast ausschliesslich Nylonstoffe verwendet. Nylon nimmt kaum Feuchtigkeit auf, trocknet sehr rasch und ist ultraleicht.

Innenstoff

Sollte möglichst leicht und trotzdem widerstandsfähig sein, und die vom Körper abgegebene Feuchtigkeit (etwa 1/4 Liter pro Nacht) soll möglichst ungehindert verdampfen können. Bei Daunenmodellen muss der Innenbezug zudem daunendicht sein. Praktisch alle grossen Schlafsackhersteller verwenden heute Innenstoffe aus speziellen Nylongarnen. Diese Stoffe sind abriebfest, schnelltrocknend und relativ schmutzunempfindlich. Dank der glatten Oberfläche kann man sich im Schlafsack bequem umdrehen. Ein Nachteil ist der relativ hohe Preis. Ein Kompromiss zwischen Funktion, Komfort und Preis bilden Mischgewebe, wie zum Beispiel Stoffe aus 70% Baumwolle und 30% Polyester. Diese Mischung vereinigt die hautsympatischen Eigenschaften der Baumwolle mit den Vorteilen der Synthetikstoffe wie geringes Gewicht und schnelles Trocknen.
-> entspricht unseren Kunstfaser-Schlafsäcken

Gewichtsreduzierung

In den mit Thermo bezeichneten Schlafsäcken ist eine Thermoflect-Schicht eingebaut. Diese Isolierschicht erhöht die Wärmeleistung des Schlafsacks um cirka 11%. Um eine gleiche Wärmeleistung zu erreichen, kann ein Anteil an Isolierfasern eingespart werden. Dies reduziert Gewicht und Volumen und ermöglicht leichte, kompakte Schlafsäcke.

Schlafsacklänge

Viele Schlafsäcke werden heute in verschiedenen Längen angeboten. Vielfach wird ein Modell zu lang gekauft. Bei einem überlangen oder überbreiten Schlafsack verschlechtert sich die Wärmeleistung.

Isolations-Unterlage

Ein Schlafsack ist nur so gut wie die verwendete Isolationsunterlage. Jede Schlafsackfüllung wird, auch wenn sie noch so gut ist, auf der unteren Hälfte durch das Körpergewicht zusammengedrückt. Dadurch entweicht die eingebundene Luft, und die Isolation geht verloren. Abhilfe schafft nur eine Isolationsunterlage. Grundsätzlich gilt: Immer eine Isolier-Matte verwenden, egal ob Sommer oder Winter.

Aufbewahren und Pflegen

Der Schlafsack sollte nie in der Packhülle belassen werden, da er durch die ständige Kompression geschädigt wird. Am besten im Kleiderschrank oder unter dem Bett versorgen. Übrigens wird mit jedem hajk Schlafsack ein Aufbewahrungssack mitgeliefert. Ein Schlafsack soll sorgfältig behandelt und nur dann gewaschen werden, wenn es absolut nötig ist. Jeder Waschgang vermindert die Isolationsleistung. Lüften ist schonender als waschen. Mancher Mief verschwindet buchstäblich im Wind. Für Daune empfiehlt sich ein spezielles, rückfettendes Daunenshampoo. Für Kunstfaser kann ein normales Feinwaschmittel verwendet werden. In der Maschine Schonwaschgang bei 30° benützen. Gut spülen, nicht schleudern. Nicht an der Sonne trocknen. Daunen-Schlafsäcke regelmässig aufschütteln. Im Tumbler bei niedrigster Temperatur trocknen. Ein sauberer Turnschuh oder Tennisball im Tumbler verhindert die Klumpenbildung bei Daunen-Schlafsäcken. Übrigens als sensationeller Tip erweist sich ein Innenschlafsack. Er nimmt die Körperfeuchtigkeit auf, kann einfach und überall ausgewaschen werden. Innenschlafsäcke aus Seide trocknen sehr schnell, sind superleicht und minimal im Packmass. Ein Schlafsack ist leider keine Anschaffung für's Leben. Nach etwa 200 Übernachtungen nimmt die ursprüngliche Wärmeleistung ab.


Füsschen-System für den richtigen Schuhkauf

Dorf/Stadt Wald/Wiesen Voralpines Gelände Alpines Gelände Hochalpines Gelände

asphaltierte Strassen und Wege, bescheidene Höhendifferenzen

ausgebaute Wanderwege

steinige Wanderwege,
Abstiege ins Tal 

schmale Bergpfade, Bachüberquerung,
loser Untergrund

unwegsam, Fels, Schnee und Eis

Anforderungen:
leicht im Gewicht, komfortabel, gute Stützung des Fusses, rutschsicher bei Regen

Anforderungen:
rutschsicher (Halt),
Knöchelschutz (Schläge), wasserfest während mehrerer Stunden

Anforderungen:
stützender Halt,
robustes Aussenmaterial (Steine), wasserfest während mehrerer Stunden

Anforderungen:
auf Schritt und Tritt sicherer Halt, hohe Stützwirkung, wasserfest während
des ganzen Tages

Anforderungen:
guter Kälteschutz,
wasserdicht, steigeisenfest

Konstruktion:
Trekkinghalbschuh aus Leder oder kombiniertem Material, griffiges Sohlenprofil,
(auch guter Turnschuh oder TEVA-Sandale geeignet) 

Konstruktion:
hoher Trekkingschuh aus kombiniertem Material (Cordura®/Leder), Zwischensohle mit Dämpfungseinlagen, gutes Sohlenprofil

Konstruktion:
klassischer Trekkingschuh
aus hochwertigem, robustem Narben-spaltleder, hydrophobiertes (wasserabweisendes)
Leder, guter Sohlenaufbau

Konstruktion:
hoch geschnittener Bergtrekkingschuh,
wasserabweisendes
Leder, evtl. mit wasserdichter Membrane

Konstruktion:
Kunststoffschuh
(mit Leder-Innenschuh) oder Vollleder-konstruktion,
verwindungsfreier Sohlenaufbau mit Steigeisenverstärkung

 

Rucksack-Tragsysteme


Das Aircontact System

Lasten tragen sich leicht, wenn Rucksack und Mensch eine Einheit bilden. Genau hier setzt das Aircontact System an. Der Pumpeffekt bei jeder Bewegung führt zu einem Luftaustausch im Rückenpolster und bringt damit ein angenehmes Rückenklima. Neu sind die aufwändig konstruierten Hüftflossen beweglich angebracht. Souverän folgen sie deshalb jedem Bewegungsablauf. Das Resultat ist ein erstklassiger Tragkomfort bei gleichzeitig präziser Lastverteilung.

Aircomfort System: Komfort für den Rücken

Ein nass geschwitzter Rücken gehört der Vergangenheit an. Ein luftiges Rückennetz sorgt dafür, dass die feuchte und warme Luft ungehindert abziehen kann. So wird ein Wärmestau verhindert. Die ergonomisch geformten Hüftflossen und die weichen Polster-Elemente sorgen für zusätzlichen Komfort und verbessern die Lastübertragung.

Airstripe-System: Maximale Luftzirkulation

Beim Airstripes-Rücken sorgen zwei konturgeformte Noppenschaumprofile mit AirMesh-Bezug für maximale Luftzirkulation durch geringe Rückenauflage. Die Meshwings am Hüftgurt sorgen für einen kompakten Sitz in jeder Fahrsituation.

Frauenfreundliches Tragsystem Women’s Fit SL

Die Passform der SL-Modelle berücksichtigt die frauenspezifischen Formen. Die Schulterträger sind schmäler geschnitten und verkürzt. Damit wird ein Abrutschen der Träger, bedingt durch die geringere weibliche Schulterbreite, vermieden. Die weichen Kantenabschlüsse und die schmal auslaufenden Trägerenden verhindern, dass die Schulterträger unter den Achseln scheuern oder im Brustbereich drücken. Der Brustgurt kann weit nach oben verschoben werden. Die beweglichen Hüftflossen schmiegen sich perfekt um die weibliche Hüfte.

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