«Gring ache u secklä!» – Das ist die GGB
Bern bewegt – und zwei, die dabei ganz vorne mitlaufen, sind die Gymnastische Gesellschaft Bern (GGB) und hajk.
Die GG Bern ist ein Leichtathletikverein der Stadt Bern, welcher 1910 gegründet wurde und im Stadion Neufeld beheimatet ist. Während in früheren Jahrzehnten u.a. auch erfolgreiche Ski- und Handballsektionen bestanden hatten, gibt es heute noch den Leichtathletik-Verein. Bekannte Aushängeschilder der GGB sind Anita Weyermann (3. Rang an der WM 1997 über 1500m), Olympiateilnehmer in Peking Phil Bandi (heutiger Leistungssport-Chef von Swissathletics) oder Elena Kratter (verschiedenste Medaillen an Paralympics und Para-Weltmeisterschaften).
Heute ist die GGB ein schnell wachsender Verein mit rund 30 Trainer*innen und über 150 Athlet*innen, davon viele im Nachwuchs- und Jugendalter. Damit gehört die GGB zu den wichtigsten Ausbildungsvereinen in der Schweiz mit Trainingsgruppen ab U10. Zudem wird der Leistungssport ab U23 kontinuierlich ausgebaut. Im eigenen Kraftraum im Gymnasium Neufeld werden Muskeln gestählt und im Stadion Neufeld, im Wankdorfstadion und in Magglingen kann unter sehr guten infrastrukturellen Bedingungen trainiert werden.
Die Leichtathletik boomt dank Aushängeschildern wie Mujinga und Ditaji Kambundji, Jason Joseph, Audrey Werro oder Simon Ehammer. Es ist ein schöner, vielseitiger Sport mit ganzheitlicher Körper-Entwicklung. In der heutigen Ausbildung wird darauf geachtet, dass die Jugendlichen möglichst lange breit trainieren und sich nicht zu früh auf eine Disziplin fokussieren. In der GGB-Mission ist klar festgehalten, dass nicht der unbedingte Erfolg, sondern die nachhaltige Entwicklung der Athlet*innen im Vordergrund steht. Selbstverantwortung soll gestärkt und Lebenskompetenzen entwickelt werden, damit junge Menschen ihren eigenen Weg finden und gehen.
Das Sponsoring von hajk hilft mit, den Trainingsbetrieb der GGB schrittweise zu Professionalisieren und Trainingslager zu ermöglichen. Damit es auch künftig im Kampf um internationales Bestleistungen heissen kann: «Gring ache u secklä!»