% SALE % 

Schnäppchen und Aktionen 365 Tage im Jahr auf unserem virtuellen Wühltisch

Schütze dich gegen Insekten- und Zecken!

UV- & Insektenschutz

UV- & Insektenschutz

Achtung Bevölkerung:

Drei berüchtigte Übeltäter treiben ihr Unwesen in der Schweizer Natur. Eine Verhaftung gilt als unwahrscheinlich. Was jedoch sicher ist: Wer sie kennt, kann sich schützen. Hier sind die Fakten.

UV-Strahlung – was du wirklich wissen musst

UV-Strahlung ist unsichtbar und lautlos – und genau deshalb gefährlich. Sie wirkt auch an bewölkten Tagen: Bis zu 80% der UV-Strahlung durchdringen Wolken ungehindert. Wasser, Sand und Schnee verstärken die Wirkung zusätzlich durch Reflexion. Pro 1000 Höhenmeter steigt die UV-Intensität um ca. 10–12% – wer in den Bergen unterwegs ist, ist deutlich stärker exponiert als im Flachland.

Was viele nicht wissen: Ein normales Baumwoll-T-Shirt hat einen Lichtschutzfaktor von ca. 5 – feuchtes Baumwollgewebe sogar noch weniger. UPF 50+–Bekleidung blockiert hingegen über 98% der UV-Strahlung und bleibt dabei den ganzen Tag wirksam, ohne dass du stündlich nachcremen musst.

Was ist UPF? UPF steht für Ultraviolet Protection Factor – der textile Lichtschutzfaktor. Während SPF bei Sonnencreme angibt, wie lange die Haut vor Rötung geschützt ist, misst UPF direkt, wie viel UV-Strahlung durch den Stoff dringt. UPF 50+ bedeutet: weniger als 2% der Strahlung erreicht die Haut. Das ist der höchste verfügbare Schutzwert bei Textilien.

Tipps:

  • Zwischen 10 und 16 Uhr ist die UV-Belastung am höchsten – in dieser Zeit besonders auf Schutz achten.
  • Zuerst abdecken, dann cremen: Textilien schützen zuverlässiger als Sonnencreme allein.
  • Sonnencreme alle 2 Stunden erneuern – nach dem Schwitzen oder Baden auch früher.
  • Vergiss Ohren, Haaransatz und Nacken nicht – die werden am häufigsten übersehen.
  • Kinder haben empfindlichere Haut: kein Kompromiss bei LSF und Abdeckung.
  • Wolken trügen: Auch an bedeckten Tagen konsequent schützen.

Was hilft:

  • Patagonia und Rab bieten UV-Schutzkleidung mit UPF 50+, die du den ganzen Tag trägst, ohne daran denken zu müssen – funktional, leicht, für den Outdooreinsatz gemacht.
  • Für alle exponierten Hautstellen: Sonnencreme von Sensolar und Sun Bum, entwickelt für Aktivitäten im Freien – leicht, wasserfest, nicht klebrig.

Unsere UV-Schutz-Kollektion


Mücken – warum sie dich finden und was du dagegen tun kannst

Mücken sind unangenehm – aber sie sind auch mehr als das. In der Schweiz breitet sich die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) seit Jahren aus, zuerst im Tessin, zunehmend auch nördlich der Alpen. Sie ist aggressiver als die heimische Stechmücke, sticht auch tagsüber und kann Krankheiten wie Dengue-Fieber oder das West-Nil-Virus übertragen. Wer regelmässig im Freien ist, sollte sich unbedingt schützen.

Um Mücken ranken sich aber auch zahlreiche Mythen. Höchste Zeit damit gründlich aufzuräumen:

Was Mücken nicht interessiert:

«Kein Licht brennen lassen bei offenem Fenster.» Hartnäckig – und weitgehend falsch. Mücken orientieren sich nicht primär an Licht. Sie finden ihre Opfer durch CO₂, Körperwärme und Hautausdünstungen. Das Licht zieht allenfalls andere Insekten an. Für Mücken ist es weitgehend irrelevant.

«Süsses Blut wird häufiger gestochen.» Auch das stimmt so nicht. Mücken bevorzugen bestimmte Blutgruppen – Typ 0 ist nachweislich attraktiver als Typ A – aber «süsses Blut» als Volksweisheit ist keine wissenschaftliche Kategorie.

Was Mücken anzieht:

  • CO₂ ist der stärkste Lockstoff – grössere Menschen und Schwangere atmen mehr aus und werden deshalb häufiger gestochen
  • Körperwärme – wer sich bewegt oder schwitzt, ist attraktiver
    Milchsäure und Schweissgeruch – entstehen beim Sport oder bei Wärme
  • Dunkle Kleidung – sie absorbiert Wärme und macht dich für Mücken sichtbarer
  • Parfum und stark duftende Körperpflege – ziehen Mücken zusätzlich an
  • Alkohol – wer ein Bier getrunken hat, ist nachweislich attraktiver für Mücken. Ja, wirklich.

Tipps:

  • In der Dämmerung möglichst lange Kleidung tragen – die aktivste Phase der Stechmücke beginnt genau dann. Die Tigermücke sticht auch tagsüber: grundsätzlich bedeckt bleiben.
  • Insektenschutzmittel auf freiliegende Hautstellen auftragen, bevor du rausgehst – nicht erst wenn es surrt.
  • Parfum und stark duftende Pflegeprodukte vor Outdoor-Aktivitäten weglassen.
  • Im Zelt oder in der Hütte: Moskitonetz konsequent nutzen.
  • Stehende Gewässer in der Nähe des Lagers meiden – Mücken brauchen nur wenige Zentimeter Wasser zum Brüten.
  • Ventilator aufstellen – auf der Terrasse wie im Schlafzimmer.

Was hilft:

Was tatsächlich hilft:

Ein einfacher Tipp, der funktioniert: Ein Ventilator im Zimmer oder auf der Terrasse zerstreut die CO₂-Wolke um deinen Körper und erschwert Mücken den Anflug. Gleichzeitig kämpfen sie gegen den Luftzug – und verlieren meistens. Kein Hightech, aber wirksam.

Nosilife – so lebt es sich leichter:

Schutzkleidung ist die konsequenteste Lösung gegen Insekten – weil sie rund um die Uhr wirkt, ohne dass du daran denken musst.

Craghoppers Nosilife-Bekleidung verwendet als Wirkstoff Citriodiol – einen natürlichen Extrakt aus der Zitroneneukalyptus-Pflanze (Corymbia citriodora). Er wirkt, indem er die chemischen Signale deines Körpers überlagert, die Insekten normalerweise anlocken. Anders als viele synthetische Repellentien enthält Citriodiol kein DEET – und ist damit auch für die ganze Familie geeignet.

Das Entscheidende: Der Wirkstoff ist direkt in die Textilfaser eingebunden, nicht auf die Oberfläche aufgesprüht. Er wird nicht durch Schwitzen oder Waschen abgetragen und bleibt bis zu 50 Wäschen vollständig wirksam. Citriodiol ist der einzige pflanzliche Wirkstoff, der als wirksames Insektenschutzmittel anerkannt ist – und schützt gleichzeitig vor Mücken und Zecken.

Unser Insektenschutz-Sortiment


Zecken – fiese Attacke aus dem Unterholz

Zecken sind in der Schweiz eine ernsthafte Angelegenheit. Sie übertragen zwei Krankheiten: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose. Beide sind behandelbar – aber deutlich besser zu vermeiden.

Was viele nicht wissen: Zecken fallen nicht von Bäumen – das ist ein hartnäckiger Mythos. Sie warten im Gras, Gestrüpp und Unterholz, meist in Höhen bis 1.5 m, und haken sich beim Vorbeigehen ein. Sie sind ab ca. 8°C aktiv, also bereits im frühen Frühling.

Fast die gesamte Schweiz mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin gelten als FSME-Risikogebiet. Gegen FSME gibt es eine wirksame Impfung – für alle, die regelmässig in der Natur unterwegs sind, klar empfehlenswert. Gegen Borreliose helfen Antibiotika. In jedem Fall ist aber mechanischer Schutz entscheidend.

Je früher eine Zecke entfernt wird, desto geringer das Übertragungsrisiko. Bei Borreliose gilt: Wird die Zecke innerhalb von 24 Stunden entfernt, ist das Risiko einer Infektion deutlich reduziert.

Tipps:

  • Lange, eng anliegende Kleidung tragen – Socken über die Hosen ziehen klingt altmodisch, aber es funktioniert.
  • Nach jedem Waldspaziergang einen Körper-Check machen: Kniekehlen, Haaransatz, Achseln, Leiste und hinter den Ohren besonders gründlich absuchen.
  • Zecken nie mit den Fingern entfernen – immer mit einer Zeckenzange, so nah wie möglich an der Haut ansetzen.
  • Nicht drehen, nicht drücken, nicht mit Öl oder Klebstoff behandeln – das erhöht das Infektionsrisiko.
  • Einstichstelle in den Tagen danach beobachten: Eine ringförmige Rötung ist ein sicheres Zeichen für Borreliose – sofort zum Arzt.
  • FSME-Impfung prüfen – das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt sie für alle Personen, die in Risikogebieten in der Natur unterwegs sind.

Was hilft:

  • Insektenschutzmittel Sensolar Zero Bite für alle freiliegenden Hautstellen.
  • Craghoppers Nosilife-Bekleidung schützt dank Citriodiol gleichzeitig vor Zecken und Mücken – direkt in die Faser eingebunden, bis zu 50 Wäschen waschbeständig.
  • Für den Ernstfall: Eine Zeckentool gehört in jede Outdoortasche – damit die Entfernung sauber, schnell und ohne Komplikationen verläuft.

Unsere Zeckenschutz-Auswahl


Schütze dich gegen Insekten und Zecken! 

Wie schützt man sich am besten gegen Insekten und Zecken? Die einfachsten Massnahmen sind immer noch die Besten: eine schützende Kleidung, Insekten- oder Zeckenschutzmittel und nach dem Aufenthalt im Freien den Körper nach Zecken absuchen.

Kleidung

Lange Ärmel, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Da Zecken im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es sinnvoll, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. In unserem Sortiment findest du Kleidung der Marke NosiLife von Craghoppers. Sie bietet dir permanenten Schutz vor Zecken und Insekten. Ursprünglich wurde NosiLife von Craghoppers für Reisen in tropische Länder entwickelt. Die Technik ist jedoch auch wie geschaffen für Abenteurer und Kinder von Waldspielgruppen oder Waldkindergärten. Sie bietet einen zuverlässigen Schutz vor Zecken, Mücken und anderen Insekten, ohne dass ein ständiges Einsprühen oder -cremen erforderlich ist. Da der Wirkstoff direkt in die Faser eingearbeitet ist, kommt er mit der Haut nicht direkt in Kontakt und wäscht nicht aus. Mit NosiLife Bekleidung reduziert sich das Risiko von Zeckenbissen deutlich, denn der gesamte Körper ist geschützt.

Zeckenschutzmittel um Zecken abzuwehren

Ein Zeckenschutzmittel kann auf die Haut oder Kleidung aufgebracht werden. In unserem Sortiment findest du die Zeckenschutz Milk von kik. Sie ist aus natürlichen Wirkstoffen und dermatologisch getestet. Die Schutzdauer beträgt bis zu 5 Stunden. Achtung: Alle Zeckenschutzmittel töten die Zecken nicht, sondern haben nur einen abwehrenden Effekt. Daher solltest du dich trotzdem nach jedem Waldspaziergang gründlich nach Zecken absuchen.

Deinen Körper nach Zecken absuchen

Die kleinen Zecken krabbeln oft lange auf dem menschlichen Körper umher, um eine dünne, warme Hautstelle zu finden. Daher solltest du dich gründlich an den Beinen, Armen, Kniekehlen, Hals, Kopf, Ohren, Rücken und im Schritt absuchen.

Zecken entfernen

Es ist wichtig, Zecken so schnell wie möglich zu entfernen, um eine mögliche Krankheitsübertragung zu verhindern. Die kleinen Blutsauger kann man leicht mit einer Zeckenzange oder einem Sackmesser mit Zecken Tool entfernen. Dabei ist wichtig, dass die Zecke senkrecht nach oben aus der Haut gezogen wird. Achtung: Beim Herausziehen nicht quetschen oder das Tier mit Öl, Alkohol oder Nagellackentferner beträufeln, weil sie dabei ihren erregerhaltigen Speichel absetzen könnte.