Rite in the Rain – Nass? Na und!
Regen nimmt keine Rücksicht. Nicht auf deinen Zeitplan, nicht auf dein Lager – und schon gar nicht auf dein Notizbuch. Wer draussen schreibt, weiss: normales Papier gibt beim ersten Schauer auf. Rite in the Rain nicht.
Die Geschichte dieser Marke beginnt 1916 in Tacoma, Washington. Jerry Darling hatte ein konkretes Problem vor Augen: Holzfäller im verregneten Nordwesten der USA konnten ihre Arbeitsdaten bei Dauerregen kaum festhalten. Seine Lösung war eine patentierte Beschichtung, die Wasser einfach abperlen lässt – ohne dass die Tinte verwischt, das Papier aufquillt oder die Notizen unleserlich werden. Über 100 Jahre später wird Rite in the Rain noch immer in Tacoma produziert, noch immer nach demselben Grundprinzip. Der Herstellungsprozess wurde verfeinert, das Sortiment um wasserfeste Schreibgeräte erweitert und die Produktion auf nachhaltige Materialien ausgerichtet.
Hält dicht ohne schlechtes Gewissen
Was das Papier sonst noch besonders macht: Es ist nicht nur wasserfest, sondern auch vollständig rezyklierbar. Das einzige Nebenprodukt des Beschichtungsprozesses ist Wasserdampf. Kein PFAS, kein Plastikanteil – und trotzdem überlebt es Regen, Schweiss, Matsch und Luftfeuchtigkeit, die normales Papier in Brei verwandeln würden.
Passt zu hajk wie der Regen zum Lager
Rite in the Rain wurde nicht im Designstudio erfunden, sondern weil draussen etwas nicht funktioniert hat. Jerry Darling hat ein konkretes, dreckiges Feldproblem gelöst – pragmatisch, ohne Umwege. Ein Pfadi hätte es genauso gemacht.
Und die Formel? Seit Jahrzehnten dieselbe. Kein jährliches Upgrade, keine «New and Improved»-Version. Was funktioniert, bleibt – und wird weitergegeben. Das machen Pfadis auch.
Bei hajk führen wir Rite in the Rain Notizbücher und Fieldbooks sowie die passenden Stifte und Schreibgeräte – alles, was du brauchst, um draussen festzuhalten, was wichtig ist. Ob Lagerplan, Wegbeschreibung oder die Idee, die um 23 Uhr im Zelt kommt: Rite in the Rain hält mit. Bei jedem Wetter. Seit 1916.